Der Senat

    Der Senat ist eine stabile und wichtige Größe im Gefüge der EhrenGarde der Stadt Köln. Die Senatsgeschichte belegt das traditionelle, karnevalistische, gesellschaftliche und soziale Engagement.Gegründet nach dem Zweiten Weltkrieg, zählt er heute etwa 150 angesehene Kölner Bürger aus Kultur, Wirtschaft, Verwaltung und Politik. Männer aus den besten Kölner Bürgerkreisen – wie es der frühere Präsident der EhrenGarde, Ferdi Leisten, einmal formulierte.

    Der 18. April 1950 ist das belegte Gründungsdatum des Senats. Senatspräsidenten waren seit der Gründung Hans Molitor, Dr. Eberhard Gilles, Dr. Karl-Adolf Schwengers, Anton Weiler, Helmut Meindorf und Gernot Rehfus (komm.). Seit Herbst 2013 amtiert ein neuer Senatsvorstand mit Michael Kreuzberg als Senatspräsident.

    Die Senatoren kommen regelmäßig zu Senatsabenden in gehobenen Restaurants und Hotels in Köln und Umgebung zusammen. Daneben treffen sich die Senatoren noch mehrfach im Jahr zur sogenannten Senatorentafel „grün-gelb“ in der „Hofburg“ des Senats, dem Excelsior Hotel Ernst, zu stets interessanten Vorträgen aus Wirtschaft, Kultur und Politik mit bekannten Persönlichkeiten. Eine große Veranstaltung mit Tradition ist das alljährliche Fischessen des Senats am Aschermittwoch zum Abschluss der Session im Excelsior Hotel Ernst.

    Zum Reigen der jüngsten Senatsveranstaltungen gehört seit 2011 auch der gemeinsame Besuch des Abschlusskonzertes der Brühler Schlosskonzerte. Zwar ist der Senat eine Männergesellschaft, doch ein weiteres Highlight im Jahr stellt die damals von Anton Weiler und seinem Mitstreiter Rolf Stellwag ins Leben gerufene Senats-Tour mit Damen dar, die die Senatoren in nahe und ferne Ziele führt, so von New York über Rom nach Athen, aber auch nach Monschau und Münster. Das Ziel der letzten Senatsfahrt mit Damen führte uns nach Amsterdam.

    Auch wenn der Senat eine Männergesellschaft ist, gehören dem Senat inzwischen vier Damen als Ehren-Senatorinnen an.

    Der Senat leistet seit jeher einen erheblichen Beitrag zum breiten sozialen Engagement der EhrenGarde. So gehört seit über 60 Jahren die Kaffeefahrt mit den Bewohnern des Zentrum für Behinderte und Senioren der Stadt Köln-SBK, den früheren Riehler Heimstätten dazu. Zur Jugendförderung in der EhrenGarde hat der Senat einen eigenen Fonds gegründet, den er mit einem beachtlichen Betrag ausgestattet hat.

    Beim Rosenmontagszug ist der Senat selbstverständlich mit einem eigenen Festwagen vertreten – natürlich in Dreispitzform.